🔍 Wie wir Fakten prüfen
Jede Aussage in unseren Texten wurde gegen unabhängige Quellen geprüft. Leichte Zuspitzung ja, Erfindung nein. Hier steht, wie wir das machen - und was dabei herauskam.
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Geprüft in allen acht Sprachversionen.
Wie die Prüfung abläuft
- 1Der Text wird in einzelne überprüfbare Aussagen zerlegt - Jahreszahlen, Zahlen, Namen und Superlative wie „ältester“, „einziger“ oder „erster“.
- 2Jede riskante Aussage wird an mehreren unabhängigen Quellen geprüft: Enzyklopädien, den Seiten der Denkmalverwaltung oder des Nationalparks, Fachstudien und seriösen Medien.
- 3Geprüft wird auch die Antwort auf die Frage, nicht nur die Geschichte. Eine falsche Antwort ist schlimmer als eine falsche Geschichte, weil sie den Spieler direkt bestraft.
- 4Eine Korrektur geht in alle acht Sprachen auf einmal und wird danach erneut geprüft, ob sie wirklich in jeder angekommen ist.
Wie wir die Funde einteilen
- Fehler - die Aussage ist unwahr und muss geändert werden.
- Ungenauigkeit - die Aussage führt in die Irre, ohne direkt falsch zu sein.
- Vor Ort prüfen - aus der Ferne nicht zu klären, weil es davon abhängt, was auf einer Tafel wirklich steht.
Zwei Regeln, an die wir uns halten
- Eine Sage darf im Text stehen, aber nur als Sage gekennzeichnet und nur, wenn sie wirklich bekannt ist. Wir geben sie nie als belegte Tatsache aus.
- Auf eine bestimmte Informationstafel dürfen wir nur dort verweisen, wo diese Tafel belegt ist. Wo nicht, muss die Antwort auch ohne sie zu finden sein.
Was die Prüfung ergeben hat
- Michelangelo bemalte die Decke der Sixtinischen Kapelle nicht auf dem Rücken liegend, sondern stehend auf einem Gerüst, den Kopf im Nacken. In unserem Text stand die verbreitete Legende.
- Das Verbot für Frauen, die ganze Burg Karlstein zu betreten, ist eine literarische Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts. Karl IV. untersagte ihnen 1357 nur die Kreuzkapelle im Großen Turm.
- Die erste Quarantäne führte 1377 Ragusa ein, und zwar für dreißig Tage. Venedig verlängerte die Frist später auf vierzig - daher das Wort.
- Im Triforium des Veitsdoms stehen die Büsten aller vier Gemahlinnen Karls IV., nicht zweier.
Die Prüfung ist nie fertig. Wenn du in unserem Text einen Fehler findest, schreib uns - wir korrigieren ihn und halten das hier fest.
Letzte vollständige Prüfung: September 2026